ماهیت فضل

374 ماهیت فیض گاهی اوقات نگرانی هایم را می شنوم که ما بیش از حد بر فضل تأکید می کنیم. بعنوان یک اصالح توصیه شده ، پس از آن استدلال می شود که ، به عنوان یک وزنه بر ضد تعالیم فضیلت ، می توانیم اطاعت ، عدالت و سایر وظایف ذکر شده در کتاب مقدس و به ویژه در عهد جدید را در نظر بگیریم. کسانی که نگران "لطف بیش از حد" هستند ، نگرانی های قانونی دارند. متأسفانه ، برخی تعلیم می دهند که اگر ما به واسطه کار صرفه جوئی نجات پیدا کنیم ، چگونگی زندگی ما بی ارتباط است. برای آنها ، فضیلت به دانستن هیچ گونه تعهدات ، قوانین یا الگوهای روابط مورد انتظار است. برای آنها فضل به معنای این است که تقریباً همه چیز پذیرفته شده است ، زیرا همه چیز از قبل مورد بخشش قرار می گیرد. مطابق این تصور غلط ، فضل یک بلیط رایگان است - تا حدی یک وکالت خالی برای اینکه بتوانید آنچه را می خواهید انجام دهید.

آنتونیسم

Als Antinomismus bezeichnet man eine Lebensform, die ein Leben ohne oder gegen jegliche Gesetze oder Regeln propagiert. Die ganze Kirchengeschichte hindurch war dieses Problem Gegenstand von Schrift und Predigt. Dietrich Bonhoeffer, ein Märtyrer des Naziregimes, sprach in seinem Buch Nachfolge in diesem Zusammenhang von «billiger Gnade». Im Neuen Testament wird der Antinomismus angesprochen. Paulus bezog sich in seiner Entgegnung auf die Anschuldigung, seine Hervorhebung der Gnade ermuntere die Menschen, «in der Sünde [zu] beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde» (Römer 6,1). Die Antwort des Apostels fiel kurz und nachdrücklich aus: «Das sei ferne!» (V.2). Wenige Sätze später wiederholt er den gegen ihn vorgebrachten Vorwurf und antwortet darauf: «Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne!» (V.15).

پاسخ پولس رسول درمورد اتهام ضد نامزدى واضح بود. هر کس استدلال کند که فیض به این معنی است که همه چیز مجاز است زیرا با ایمان پوشانده شده است اشتباه است. ولی چرا؟ چه اشتباهی به آنجا رفت؟ آیا واقعاً مشکل "بیش از حد رحمت" است؟ و آیا راه حل وی واقعاً از خنثی کردن این فیض تشکیل شده است؟

مشکل واقعی چیست؟

مشکل واقعی این است که اعتقاد داشته باشیم که فیض به معنای این است که خداوند استثناء از قاعده ، دستور یا تعهد است. اگر فضل واقعاً دلالت بر اعطای استثنائات قانون داشته باشد ، بله ، با فضل فراوان استثنائات زیادی وجود خواهد داشت. و اگر گفته می شود که به خدا رحم می کند ، می توانیم انتظار داشته باشیم که او از هر تعهد یا کاری که باید انجام دهیم معافیت دارد. هرچه استثنائات بیشتری نسبت به اطاعت داشته باشید فضل بیشتری دارد. و هرچه رحمت کمتری داشته باشد ، استثناعات کمتری نیز وجود دارد.

چنین نقشه ای شاید به بهترین وجه توصیف کند که فیض بشری در بهترین حالت می تواند انجام دهد. اما فراموش نکنیم که این رویکرد ، فضل را در اطاعت می سنجد. او این دو را در برابر یکدیگر قرار می دهد ، در نتیجه یک جنگ مداوم و عقب مانده از جنگ ، که هرگز به استراحت نمی رسد ، زیرا هر دو در حال نبرد با یکدیگر هستند. هر دو طرف موفقیت یکدیگر را نفی می کنند. خوشبختانه ، چنین طرحی نشانگر فضل خدا نیست. حقیقت فیض ما را از این معضل دروغین رهایی می بخشد.

فیض خدا به صورت حضوری

Wie definiert die Bibel Gnade? «Jesus Christus selbst steht für Gottes Gnade uns gegenüber». Der Segen Paulus‘ am Ende des 2. Korintherbriefs verweist auf «die Gnade unseres Herrn Jesus Christus». Gnade lässt uns Gott aus freien Stücken in Gestalt seines Fleisch gewordenen Sohnes zuteilwerden, der uns seinerseits gnädig Gottes Liebe übermittelt und uns mit dem Allmächtigen aussöhnt. Was Jesus uns gegenüber widerfahren lässt, offenbart uns Wesen und Charakter des Vaters und des Heiligen Geistes. Die Heilige Schrift offenbart uns, dass Jesus der getreue Abdruck von Gottes Wesen ist (Hebräer 1,3 Elberfelder Bibel). Dort heisst es, «er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes» und es habe «Gott wohlgefallen, dass in ihm alle Fülle wohnen sollte» (Kolosser 1,15;19). Wer ihn sieht, der sieht den Vater, und wenn wir ihn erkennen, werden wir auch den Vater erkennen (Johannes 14,9;7).

Jesus erläutert, dass er lediglich tue, «was er den Vater tun sieht» (Johannes 5,19). Er lässt uns wissen, dass nur er den Vater kenne und nur er allein ihn offenbare (Matthäus 11,27). Johannes berichtet uns, dass dieses Wort Gottes, das von Anbeginn mit Gott existiert hat, Menschengestalt annahm und uns «eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater [zeigte], «voller Gnade und Wahrheit». Während «das Gesetz [...] durch Mose gegeben [ist]; [ist] die Gnade und Wahrheit [...] durch Jesus Christus geworden.» In der Tat, «von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.» Und sein Sohn, der von ewigen Zeiten an im Herzen Gottes weilt, «hat ihn uns verkündigt» (Johannes 1,14-18).

Jesus verkörpert Gottes Gnade uns gegenüber – und er offenbart in Wort und Tat, dass Gott selbst voller Gnade ist. Er selbst ist Gnade. Er schenkt sie uns aus seinem Wesen – demselben, dem wir in Jesus begegnen. Er beschenkt uns weder aus Abhängigkeit uns gegenüber, noch aufgrund irgendeiner Verpflichtung uns gegenüber, uns Wohltaten zukommen zu lassen. Gott schenkt aufgrund seines freigebigen Wesens Gnade, d.h. er schenkt sie uns in Jesus Christus aus freien Stücken. Paulus nennt die Gnade in seinem Brief an die Römer ein freigebiges Geschenk Gottes (5,15-17; 6,23). In seinem Brief an die Epheser verkündet er in einprägsamen Worten: «Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich niemand rühme» (2,8-9).

Alles, was Gott uns zuteilwerden lässt, schenkt er uns grossherzig aus Güte, aus dem tief empfundenen Wunsch heraus, einem jeden Geringeren, von ihm Unterschiedenen, Gutes zu tun. Seine Gnadenakte entspringen seinem gütigen, freigebigen Wesen. Er hört nicht auf, uns aus freien Stücken an seiner Güte teilhaben zu lassen, selbst wenn er damit auf Widerstand, Auflehnung und Ungehorsam aufseiten seiner Schöpfung stösst. Auf Sünde reagiert er mit uns aus freien Stücken entgegengebrachter Vergebung und Aussöhnung, die uns kraft des Sühneopfers seines Sohnes zuteilwird. Gott, der Licht ist und in dem keine Finsternis wohnt, gibt sich uns in seinem Sohn durch den Heiligen Geist selbst freiwillig hin, damit uns Leben in seiner ganzen Fülle gegeben sei (1 Johannes 1,5; Johannes 10,10).

آیا خدا همیشه بخشنده بوده است؟

Leider wurde oft dargelegt, dass Gott ursprünglich (noch vor dem Sündenfall) zusagte, seine Güte (Adam und Eva sowie später Israel) nur dann zu gewähren, wenn seine Schöpfung bestimmte Bedingungen erfüllt und Verpflichtungen nachkommt, die er ihr auferlegt. Wenn sie dem nicht entspräche, würde auch er sich ihr gegenüber nicht sehr gütig erweisen. So würde er ihr keine Vergebung und kein ewiges Leben zuteilwerden lassen.

Nach dieser falschen Sichtweise steht Gott mit seiner Schöpfung in einer vertraglichen «Wenn ..., dann ...»-Beziehung. Jener Vertrag beinhaltet dann Bedingungen bzw. Verpflichtungen (Regeln oder Gesetze), welche die Menschheit einhalten muss, um empfangen zu können, was Gott ihr anträgt. Dieser Auffassung zufolge steht für den Allmächtigen an erster Stelle, dass wir die von ihm aufgestellten Regeln einhalten. Wenn wir diesen nicht gerecht werden, wird er uns sein Bestes vorenthalten. Schlimmer noch, er wird uns zuteilwerden lassen, was nicht gut ist, was nicht zum Leben, sondern zum Tod führt; jetzt und in Ewigkeit.

این دیدگاه غلط قانون را مهمترین ویژگی ذات خداوند و بنابراین مهمترین جنبه رابطه او با خلقت خود می داند. این خدا اساساً خدای قراردادی است که بر اساس قوانین و شرایط با خلقت خود رابطه دارد. او این رابطه را طبق اصل "ارباب و برده" هدایت می کند. مطابق این دیدگاه ، سخاوت خداوند از نظر حسن و برکات وی ، از جمله بخشش ، از ذات آن تصویر خدا که تبلیغ می کند بسیار دور است.

اساساً ، خدا در برابر اراده محض یا قانونی بودن محض ایستاده نیست. این امر به ویژه هنگامی آشکار می شود که به عیسی مسیح نگاه کنیم ، که پدر را به ما نشان می دهد و روح القدس را می فرستد. این امر هنگامی آشکار می شود که از عیسی درباره رابطه ابدی او با پدرش و روح القدس می شنویم. او به ما این امکان را می دهد که ماهیت و شخصیت او با پدر یکسان باشد. برای دستیابی به منافع از این طریق ، روابط پدر و پسر با قوانین ، تعهدات یا تحقق شرایط شکل نمی گیرد. پدر و پسر در روابط حقوقی با یکدیگر قرار ندارند. شما با یکدیگر قرارداد بسته اید که براساس آن ، اگر یک طرف عمل نکند ، طرف دیگر به همان اندازه حق عدم عملکرد را دارد. ایده رابطه پیمانکاری و مستقر در قانون بین پدر و پسر پوچ است. حقیقت ، همانطور که توسط عیسی به ما نشان داد ، این است که رابطه آنها با عشق مقدس ، وفاداری ، تسلیم خود و تسبیح متقابل مشخص می شود. دعای عیسی همانطور که آن را در فصل 17 انجیل یوحنا می خوانیم ، روشن می کند که این رابطه تریبون پایه و منشأ عمل خدا در هر رابطه است. زیرا او همیشه مطابق خودش عمل می کند زیرا با خودش صادق است.

Bei aufmerksamem Studium der Heiligen Schrift wird deutlich, dass Gottes Beziehung zu seiner Schöpfung, selbst nach dem Sündenfall mit Israel, keine vertraglich gebundene ist: Sie ist nicht auf einzuhaltende Bedingungen gebaut. Wichtig ist, sich bewusst zu machen, dass Gottes Beziehung zu Israel nicht grundsätzlich gesetzesbasiert war, eben kein Wenn-dann-Vertrag. Dessen war sich auch Paulus im Klaren. Des Allmächtigen Beziehung zu Israel nahm mit einem Bund, einem Versprechen, ihren Anfang. Das Gesetz Moses (die Thora) trat 430 Jahre nach Einführung des Bundes in Kraft. Hat man die Zeitleiste vor Augen, war das Gesetz wohl kaum als Grundlage für Gottes Beziehung zu Israel zu betrachten.
Im Rahmen des Bundes bekannte sich Gott aus freien Stücken und mit seiner ganzen Güte zu Israel. Und wie Sie sich erinnern werden, hatte dies nichts damit zu tun, was Israel selbst Gott zu bieten vermochte (5. Mo 7,6-8). Vergessen wir nicht, dass Abraham Gott nicht kannte, als dieser ihm zusicherte, ihn zu segnen und ihn zu einem Segen aller Völker werden zu lassen (1. Mose 12,2-3). Ein Bund ist ein Versprechen: Er wird aus freien Stücken gewählt und ebenso gewährt. «Ich will euch annehmen zu meinem Volk und will euer Gott sein», sprach der Allmächtige zu Israel (2. Mo 6,7). Gottes Segensschwur war einseitig, er kam allein von seiner Seite. Er ging den Bund als Ausdruck seiner ihm eigenen Natur, seines Charakters und Wesens ein. Seine Schliessung mit Israel war ein Akt der Gnade – ja, der Gnade!

نگاه دقیق تر به فصل های اول پیدایش نشان می دهد که خدا در خلقت خود مطابق نوعی توافق نامه قراردادی اشتباه نمی کند. اول از همه ، خود آفرینش عملی اعطای داوطلبانه بود. چیزی وجود نداشت که مستحق حق وجود باشد ، بسیار کمتر از وجود خوب. خود خدا توضیح می دهد: "و خوب بود" ، بله ، "خیلی خوب". خداوند به خیر خود اجازه می دهد تا آزادانه از خلقت خود بهره ببرد ، که بسیار پایین تر از اوست؛ او زندگی خود را می دهد. حوا هدایای مهربانی خدا برای آدم بود تا دیگر او تنها نباشد. به همین ترتیب ، خداوند متعال باغ عدن را به آدم و حوا بخشید و این کار را برای آنها انجام داد که مراقبت از آن به گونه ای باشد که حاصلخیز شود و حاصلخیز شود و زندگی را به وفور ریخت. قبل از اینکه خدا این هدیه های خوب را از خدا آزاد کند ، آدم و حوا هیچ شرایطی را برآورده نمی کردند.

اما بعد از پاییز وقتی که خشم آمد ، چه شد؟ این نشان می دهد که خداوند به طور داوطلبانه و بدون قید و شرط عمل می کند. آیا درخواست او برای دادن امکان توبه به آدم و حوا پس از نافرمانی آنها عملی لطف نبود؟ همچنین در نظر بگیرید که چگونه خداوند آنها را برای پوشاک خز تهیه کرده است. حتی اخراج وی از باغ عدن عملی عملی بود که باید او را از استفاده از درخت زندگی در گناهان خود باز داشت. محافظت و مشیت خدا نسبت به قابیل فقط در همین نور قابل مشاهده است. ما همچنین فیض خدا را در محافظتی که وی به حضرت نوح و خانواده اش و در اطمینان در قالب رنگین کمان به دست آورد ، می بینیم. همه این اعمال فیض به نشانه نیکویی خداوند ، به طور داوطلبانه هدایایی دریافت می کنند. هیچکدام از آنها دستمزدی برای تحقق هر نوع تعهدات پیمانکاری حتی کوچک ، و حتی الزاماً قانونی نیست.

فیض به عنوان خیرخواهی وصف ناشدنی؟

خدا همیشه به آفرینش خود اجازه می دهد تا آزادانه در خوبی های خود سهیم باشند. او این کار را برای همیشه از غیر طبیعی بودن پدر ، پسر و روح القدس انجام می دهد. هر آنچه این تثلیث در آفرینش نمایان می کند ، از وفور اجتماع داخلی آن اتفاق می افتد. یک رابطه حقوقی و قراردادی با خدا باعث ایجاد احترام به خالق تریبون و خالق میثاق نمی شود بلکه او را به بت ناب تبدیل می کند. بتها همیشه با کسانی که گرسنگی خود را برای شناخت برآورده می کنند ، وارد روابط قراردادی می شوند زیرا به اندازه نیازشان به پیروانشان احتیاج دارند. هر دو به هم وابسته هستند. به همین دلیل است که آنها از اهداف دیگری که در خدمت خود هستند ، از یکدیگر سود می برند. دانه حقیقت ذاتی در این گفته که فیض خیرخواهی غیرقابل تحقق خداوند است به این سادگی است که ما شایسته آن نیستیم.

خوبی های خدا بر شر غلبه می کند

فضل فقط در مورد گناه به عنوان استثنا در هر قانون یا تعهدی وارد بازی نمی شود. خدا بخشنده و فارغ از ماهیت واقعی گناه است. به عبارت دیگر ، گناهکار بودن اثبات شده برای اعمال فضل الزامی نیست. در عوض ، فضل او حتی اگر گناهی وجود داشته باشد ، همچنان پابرجاست. بنابراین صحیح است که خدا متوقف نمی شود آزادانه نیکی های خلق خود را اعطا کند ، حتی اگر شایسته آن نباشد. او سپس داوطلبانه او را به قیمت قربانی آشتی خود بخشیده است.

Auch wenn wir sündigen, bleibt Gott treu, weil er sich selbst nicht verleugnen kann, so wie es bei Paulus heisst «[...] sind wir untreu, so bleibt er doch treu» (2. Timotheus 2,13). Da Gott sich selbst gegenüber stets wahrhaftig bleibt, bringt er uns auch dann seine Liebe entgegen und hält an seinem heiligen Plan für uns fest, selbst wenn wir dagegen aufbegehren. Diese Beständigkeit uns gewährter Gnade zeigt, wie ernst es Gott ist, sich seiner Schöpfung gegenüber gut zu erweisen. «Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben [...] Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren» (Römer 5,6;8). Der besondere Charakter der Gnade wird gerade da umso deutlicher spürbar, wo er die Finsternis erhellt. Und so sprechen wir von Gnade meist im Zusammenhang von Sündhaftigkeit.

خدا بخشنده است بدون توجه به گناهان ما. او ثابت می کند که به آفرینش خود وفادار است و سرنوشت فرخنده او را حفظ می کند. ما می توانیم این مسئله را کاملاً از عیسی بشناسیم ، که با تکمیل کفاره خود ، نمی توان از هیچ قدرت بدی که بر علیه او برخاست ، منصرف شد. نیروهای شر نمی توانند مانع از دادن زندگی او برای ما شوند تا بتوانیم زندگی کنیم. نه درد و رنج و نه شدیدترین تحقیر نمی تواند مانع از پیروزی سرنوشت مقدس ، عشق محور او و آشتی مردم با خدا شود. نیکی خداوند نیازی ندارد که شر به سمت خیر روی آورد. اما هنگام شر ، نیکی دقیقاً می داند چه کارهایی باید انجام شود: غلبه ، شکست و فتح آن مهم است. بنابراین فضل زیادی وجود ندارد.

فضل: قانون و اطاعت؟

Wie betrachten wir bezüglich der Gnade das alttestamentliche Gesetz sowie den christlichen Gehorsam im Neuen Bund? Wenn wir uns noch einmal vor Augen führen, dass Gottes Bund ein einseitiges Versprechen darstellt, ergibt sich die Antwort fast von selbst. Ein Versprechen ruft eine Reaktion aufseiten dessen hervor, dem gegenüber es gemacht wurde. Das Halten des Versprechens ist jedoch nicht von dieser Reaktion abhängig. Es gibt in diesem Zusammenhang lediglich zwei Möglichkeiten: an das Versprechen voller Gottvertrauen zu glauben oder nicht. Das Gesetz Moses (die Thora) legte Israel gegenüber in deutlichen Worten dar, was es bedeutet, auf Gottes Bund in dieser vor der ultimativen Einlösung des von ihm gegebenen Versprechens (also vor dem Erscheinen Jesu Christi) liegenden Phase zu vertrauen. In seiner Gnade offenbarte der Allmächtige Israel, welchen Lebenswandel es innerhalb seines Bundes (dem Alten Bund) führen sollte.

Die Thora war Israel von Gott als freizügige Gabe entgegengebracht worden. Sie sollte ihnen helfen. Paulus nennt sie einen «Erzieher» (Galater 3,24-25; Menge-Bibel). So sollte sie als wohlwollende Gnadengabe des Allmächtigen Israel gegenüber betrachtet werden. Das Gesetz wurde im Rahmen des Alten Bundes erlassen, der in seiner Verheissungsphase (in Erwartung seiner Erfüllung in der Gestalt Christi im Neuen Bund) ein Gnadenpakt war. Es sollte der von Gott aus freien Stücken gewährten Bestimmung des Bundes dienen, Israel zu segnen und es zum Wegbereiter der Gnade für alle Völker zu machen.

Der sich selbst treu bleibende Gott will dieselbe nicht vertragsgebundene Beziehung auch mit den Menschen im Neuen Bund führen, der in Jesus Christus seine Erfüllung fand. Er lässt uns alle Segensgaben seines Sühne und Aussöhnung schenkenden Lebens, seines Todes, seiner Auferstehung und seiner Himmelfahrt zuteilwerden. Uns werden alle Wohltaten seines künftigen Reiches angetragen. Darüber hinaus wird uns das Glück angedient, dass der Heilige Geist in uns wohne. Aber das Angebot dieser Gnadengaben im Neuen Bund fragt nach einer Reaktion – eben jener Reaktion, die auch Israel hätte an den Tag legen sollen: Glauben (Vertrauen). Aber im Rahmen des Neuen Bundes vertrauen wir vielmehr auf dessen Erfüllung als auf dessen Verheissung.

واکنش ما به خیر خدا؟

Wie sollte unsere Reaktion auf die uns entgegengebrachte Gnade aussehen? Die Antwort lautet: «Ein Leben im Vertrauen auf die Verheissung». Das ist mit einem «Leben im Glauben» gemeint. Beispiele eines solchen Lebenswandels finden wir bei den «Heiligen» des Alten Testaments (Hebr. 11). Es hat Folgen, wenn man nicht im Vertrauen auf den verheissenen bzw. verwirklichten Bund lebt. Mangelndes Vertrauen auf den Bund und seinen Urheber beschneidet uns seines Nutzniessens. Israels fehlendes Vertrauen brachte es um seine Lebensquelle – seine Nahrung, sein Wohl und seine Fruchtbarkeit. Misstrauen stand seiner Beziehung zu Gott so sehr im Wege, dass ihm die Teilhabe an so ziemlich allen Gnadengaben des Allmächtigen versagt blieb.

پیمان خدا همانطور که پول برای ما توضیح می دهد ، غیر قابل برگشت است. چرا؟ زیرا خداوند متعال با ایمان او را حفظ می کند و او را حفظ می کند ، حتی اگر هزینه ای هم داشته باشد. خدا هرگز از کلام خود دور نمی شود. او را نمی توان مجبور به رفتار با بیگانه و خلق خود کرد. حتی با وجود عدم اعتماد به قول ، ما نمی توانیم او را وفادار به خود کنیم. این همان معنایی است که گفته می شود خداوند "به خاطر نام او" عمل می کند.

Allen Weisungen und Geboten, die mit ihm verknüpft sind, gilt es im Glauben an Gottes, uns aus freien Stücken gewährter Güte und Gnade, Gehorsam zu leisten. Jene Gnade fand ihre Erfüllung in der Hingabe und Offenbarung Gottes selbst in Jesus. Um Gefallen an ihnen zu finden, gilt es, die Gnadengaben des Allmächtigen anzunehmen und sie weder zurückzuweisen noch zu ignorieren. Die Weisungen (Gebote), die wir im Neuen Testament vorfinden, sagen aus, was es für das Volk Gottes nach der Stiftung des Neuen Bundes bedeutet, Gottes Gnade zu empfangen und auf sie zu vertrauen.

ریشه های اطاعت چیست؟

Wo finden wir also die Quelle des Gehorsams? Sie entspringt dem Vertrauen auf Gottes Treue gegenüber den Zielsetzungen seines Bundes, wie sie in Jesus Christus verwirklicht wurden. Die einzige Form des Gehorsams, an der Gott liegt, ist der Glaubens gehorsam, der sich im Glauben an des Allmächtigen Beständigkeit, Worttreue und Treue sich selbst gegenüber manifestiert (Römer 1,5; 16,26). Gehorsam ist unsere Antwort auf seine Gnade. Paulus lässt diesbezüglich keinen Zweifel aufkommen – das wird insbesondere an seiner Aussage deutlich, dass die Israeliten nicht daran scheiterten, bestimmten gesetzlichen Auflagen der Thora zu entsprechen, sondern daran, dass sie «den Weg des Glaubens abwiesen und meinten, ihre Gehorsamsleistungen müssten sie ans Ziel bringen» (Römer 9,32; Gute Nachricht Bibel). Der Apostel Paulus, ein gesetzestreuer Pharisäer, erkannte die frappierende Wahrheit, dass Gott nie wollte, dass er aus sich heraus Gerechtigkeit erlangte, indem er das Gesetz hielt. Verglichen mit der Gerechtigkeit, die Gott gewillt war, ihm aus Gnade zuteilwerden zu lassen, verglichen mit seiner Teilhabe an Gottes eigener Gerechtigkeit, die ihm durch Christus gegeben war, wäre sie (um noch das Geringste zu sagen!) als wertloser Dreck zu betrachten (Philipper 3,8-9).

Über alle Zeiten war es Gottes Wille, seine Gerechtigkeit mit seinem Volk als Gnadengabe zu teilen. Warum? Weil er gnädig ist (Philipper 3,8-9). Wie also erlangen wir dieses, uns aus freien Stücken angetragene Geschenk? Indem wir diesbezüglich auf Gott vertrauen und seinem Versprechen, es uns zuteilwerden zu lassen, Glauben schenken. Der Gehorsam, den Gott uns üben sehen will, speist sich aus Glauben, Hoffnung und Liebe ihm gegenüber. Die Aufforderungen, Gehorsam zu üben, die uns in der ganzen Heiligen Schrift begegnen, sowie die Gebote, die wir innerhalb des Alten und Neuen Bundes vorfinden, entspringen der Gnade. Wenn wir den Verheissungen Gottes Glauben schenken und darauf vertrauen, dass sie in Christus und sodann in uns Verwirklichung finden, werden wir ihnen gemäss als tatsächlich wahr und wahrhaftig leben wollen. Ein Leben in Ungehorsam ist nicht auf Vertrauen gegründet bzw. sperrt sich vielleicht (noch) dagegen, anzunehmen, was ihm verheissen ist. Lediglich ein Glaube, Hoffnung und Liebe entspringender Gehorsam verherrlicht Gott; denn nur diese Form des Gehorsams legt Zeugnis darüber ab, wer Gott, wie er uns in Jesus Christus offenbart wurde, wirklich ist.

Der Allmächtige wird sich uns gegenüber weiterhin gnädig erweisen, ob wir nun seine Gnade annehmen oder uns ihr gegenüber verweigern. Seine Güte spiegelt sich zweifelsfrei teilweise schon darin wider, dass er auf unseren Widerstand seiner Gnade gegenüber nicht eingeht. So zeigt sich Gottes Zorn, indem er unserem «Nein» ihm gegenüber seinerseits ein «Nein» entgegensetzt, um auf diese Weise sein uns in Gestalt Christi gewährtes «Ja» zu bekräftigen (2. Korinther 1,19). Und des Allmächtigen «Nein» ist ebenso mächtig wirksam wie sein «Ja», weil es Ausdruck seines «Jas» ist.

هیچ استثنائی برای رحمت نیست!

Es ist wichtig zu erkennen, dass Gott keine Ausnahmen macht, was seine höheren Ziele und heiligen Bestimmungen für sein Volk anbelangt. Aufgrund seiner Treue wird er uns nicht aufgeben. Er liebt uns vielmehr in Vollkommenheit – in der Vollkommenheit seines Sohnes. Gott will uns verherrlichen, auf dass wir ihm mit jeder Faser unseres Ichs vertrauen und ihn lieben und dies auch in unserem von seiner Gnade getragenen Lebenswandel in Vollkommenheit ausstrahlen. Damit tritt unser ungläubiges Herz in den Hintergrund, und unser Leben spiegelt unser Vertrauen auf Gottes, aus freien Stücken gewährte Güte in reinster Form, wider. Seine vollkommene Liebe wird uns ihrerseits Liebe in Vollkommenheit schenken, indem sie uns absolute Rechtfertigung und letztendlich Verherrlichung zuteilwerden lässt. «der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu» (Philipper 1,6).

آیا خدا به ما رحم می کند و در نهایت ما را ناقص می گذارد؟ حال اگر فقط در این بهشت ​​استثنائاتی وجود داشته باشد - اگر عدم ایمان در اینجا ، یک بی مهربانی در آنجا ، کمی غیرقابل تسریع در اینجا و کمی تلخی و نارضایتی در آنجا ، کمی ناراحتی در اینجا و کمی خودسوزی در آنجا اهمیتی ندارد؟ آن موقع چه شرایطی خواهیم داشت؟ خوب ، یکی که شبیه آن در اینجا و اکنون است ، اما برای همیشه دوام خواهد داشت! آیا او اگر ما را برای همیشه در چنین شرایط اضطراری رها کند ، واقعاً رحمان و مهربان است؟ نه! سرانجام ، فضل خدا استثنائاتی را مجاز نمی کند - نه با توجه به فیض غالب او ، و نه با توجه به حاکمیت عشق الهی و خواست خیرخواهانه او. در غیر این صورت او بخشنده نخواهد بود.

برای مقابله با کسانی که از فضل خدا سوء استفاده می کنند چه می توانیم بکنیم؟

با آموزش مردم به پیروی از عیسی ، ما باید به آنها بیاموزیم که فهم و دریافت فیض خدا را به جای اشتباه و مخالفت با افتخار با آن. ما باید به آنها کمک کنیم تا در فضایی که خداوند در اینجا و اکنون به آنها عطا می کند ، زندگی کنند. ما باید به آنها بگوییم که قادر متعال ، صرف نظر از آنچه انجام می دهند ، برای خود و هدفشان صادق است. ما باید آنها را در این علم تقویت کنیم که خداوند ، با توجه به عشق او به آنها ، دلسوزی او ، ماهیت خود و هدف خود تعیین شده ، در برابر هرگونه مقاومت در برابر فیض او ، غیر قابل مقاومت خواهد بود. در نتیجه ، یک روز همه ما در کمال فیض سهیم خواهیم شد و یک زندگی رحمت زندگی می کنیم. به این ترتیب ، ما با کمال میل مسئولیت "تعهدات" مرتبط با آن را به عهده خواهیم گرفت - کاملاً از امتیاز فرزند بودن در مسیح ، برادر بزرگتر ما ، کاملاً آگاه هستیم.

از دکتر گری دادو


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